31.07.2017

Interview mit U17 Nationalspieler Henri Höchter

Von: Tobias Hoff


Henri Höchter (15) verbringt seinen Sommer nicht am Strand, er feierte gestern sein Debüt für die Deutsche U17 Nationalmannschaft im Rollhockey. Er wurde nominiert für den aktuellen Kader zur Euro 2017 in Fanano, Italien. Insgesamt 10 Spieler aus ganz Deutschland traten die Reise nach Italien an. Nach dem ersten Spiel gegen Gastgeber Italien sprachen wir mit Henri Höchter über die ersten Eindrücke, das Spiel und das weitere Turnier.

HSV: Henri, Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung für die Deutsche Nationalmannschaft. Wie ist der erste Eindruck?

Henri Höchter: Die Anreise war zwar lang, aber nicht langweilig. Man konnte den schon vorhanden Kontakt vertiefen und Spiele spielen. Viele Spiele kennt man schon aus dem Ligabetrieb bzw. vereinzelt durch die Deutsche Meisterschaft. Damit war das weitere kennenlernen durch die Busfahrt schon erledigt auch unsere zwei Spanier mit deutschen Pass wurden mit eingebunden.
Unsere Unterkunft ist groß, wir haben ein eigenes Haus mit viel Platz. Wir alle verstehen uns gut und kommen miteinander klar. Die Betreuung ist sehr gut.

Anm.d.R. Das Interview wurde kurz unterbrochen, damit das gemeinschaftliche Abendessen der Nationalmannschaft eingenommen werden konnte. Wir wollen keine Verspätung riskieren – Strafkatalog.

HSV: Wir hoffen das Essen war gut, ausreichend und nahrhaft?

H.H.: Ja.

HSV: Wie fühlt es sich an, das Nationaltrikot zu tragen? Einlauf, Hymne und das ganze Drumherum?

H.H.: Eine riesen große Erfahrung und viel Neuland. Aufregung und Nervosität gehören da schon zu. Für mich geht es auch darum soviel wie möglich davon aufzusaugen und mitzunehmen. So etwas nimmt einem keiner mehr.

HSV: Wie hast du das erste Spiel wahrgenommen. Gastgeber Italien hat stark aufgespielt und hoch gewonnen?

H.H.: Das erste Spiel gegen den Gastgeber war schon heftig. Für mich persönlich war es allerdings auch unter dem Aspekt des ersten internationalen Spiels schon aufregend. International ist schon was anderes.

HSV: Wie oft habt ihr schon zusammengespielt bzw. trainiert. Wie oft könnt ihr zwischen den Spielen trainieren? Videoanalyse ein Mittel zur Vor- und Nachbereitung?

H.H.: Die letzten Trainingseinheiten wurde im Kaderverbund trainiert, Spiele so gespielt. Hier vor Ort konnte nur ein kleines Training abgehalten werden um Halle und Boden kennenzulernen. Zwischen den Spielen wird nicht trainiert. Videoanalyse gab es nach dem Italienspiel und in der Freizeit sehen wir uns die anderen Begegnungen an. Jetzt gerade Italien gegen Israel.

HSV: Kopf hoch und weiter! Dienstag geht es gegen Israel – ein Team auf Augenhöhe? Punkte schon Pflicht?

H.H.: Wie das Spiel gegen Israel laufen könnte ist schwer zu sagen. Wir versuchen gerade noch letzte Schlüsse aus der Livebegegnung zu ziehen. Für mich persönlich geht es immer darum den bestmöglichen Platz zu erreichen.
Viele Liebe Grüße nach Hüls.

Wir bedanken uns bei Henri, das er uns zwischen Essen und Bettzeit die Fragen beantwortet hat. Weiterhin Viel Erfolg und auf eine gute Euro 2017. Danke wir drücken weiterhin die Daumen nicht nur in Hüls.