12.02.2018

3 wichtige Punkte zu Karneval

Von: T.Hoff

Die Hülser können es  doch noch: Gewinnen.  Während viele Karnevalsjecke auf diversen
Sitzungen in Hüls schunkelten und sangen, sahen die wenigen Zuschauer in der
Bonhoefferhalle eine durchaus spannende und mitreißende Rollhockeybegegnung.
Der HSV Krefeld empfang den RSC Darmstadt.

Dabei hatten die Gäste aus Darmstadt den besseren Start, mit ihrem 0:1 nach nicht einmal
drei vollen Zeigerumdrehungen sorgten sie  für eine schnelle Führung. Doch allzu lange
konnten sie sich darüber nicht freuen, denn die  Hausherren schlugen durch
Niklas Kluschewski nahezu postwendend zurück (5.).

Der schnelle Ausgleich gab den Krefeldern Rückenwind und – was überraschend war
– verunsicherte die Darmstädter, die in der Folge regelrecht den Faden verloren und sich
ab der 15. Minute nach einem Tor von Maximilian Hendricks folgerichtig im
Rückstand befanden. Erst eine Auszeit (21.) beende die RSC-Schockstarre,
was nur wenige Augenblicke darauf zum 2:2-Pausenstand durch Maximilian Becker führte (22.).

Nachdem Colin Jachtmann den HSV kurz nach Wiederbeginn erneut in Führung geschossen
hatte (28.), brauchten die Gäste allerdings nicht so lange, um sich wieder aufzurappeln:
Darmstadt drängte nun Richtung Krefelder Tor und erspielte sich Chancen. Zwei weitere Tore
und ein Rückstand für die Hülser war das Ergebnis dieser Offensive.

Zum Sieg reichte es für die Hessen aber dennoch nicht, denn die grün-weißen steckten
den Rückschlag bestens weg und nutzten die erste sich bietende Großchancen konsequent
aus, um durch Colin Jachtmann wieder gleichzuziehen (44.). Und den Hülsern blieb das Glück
hold: So parierte zunächst Schlussmann Marcell Hass den Strafstoß nach dem 10. HSV-Teamfoul
und verhinderte somit das fünfte Tor der Gäste (45.), ehe  Colin Jachtmann zum 5:4 traf (47.).

Die restlichen gut 200 Sekunden kämpften die Krefelder dann wie die Löwen und brachten
somit ihren zweiten Saisonsieg ins Ziel. Nach diesem Erfolg war auch für die Mannschaft Karneval.

HSV Krefeld: M. Hass, R. Surrey; S. Freyer, S. Holtzer, M. Hendricks, D. Horchmer,
P. Greiffenstein, N. Kluschewski, C. Jachtmann.